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Verein Furka-Bergstrecke
Sektion Nürnberg


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Bericht der Bauwoche 2002


Wie in den vergangenen Jahren, hat auch die Sektion Nürnberg wieder eine Bauwoche an der Furka-Bergstrecke organisiert. Vom 09.-14.09.02 war wieder unsere zehnköpfige Baugruppe aktiv, die in diesem Jahr durch zwei tschechische Freunde und einen Franzosen zum ersten mal international besetzt war. Uns stand ein anspruchreiches Bauprogramm bevor.

Es galt, das Fundament für den neuen Sanitärtrakt am Depot Realp zu fertigen und die notwendigen Abwasserrohre mit einzufügen. Des weiteren musste der Fels auf der Nordseite des Lokschuppens beseitigt werden, um auch dort in der nächsten Zeit das Fundament anlegen zu können. Unter der Führung von Traugott wurde mit Hilfe von Presslufthämmern und zwei Sprengungen der Fels abgetragen. Als Steinbruch wurde bald dieser Teil der Baustelle bezeichnet und in der Tat war die körperlich schwere Arbeit der in einem Steinbruch nicht unähnlich. Aber auch beim Fertigen des Fundaments und der Magerbetondecke an der Ostseite des Lokschuppens war ganzer Einsatz gefragt. Unter der hervorragenden, fachlichen Führung von Leonhard wurden diese Arbeiten ausgeführt. Leonhard, der in seinem aktiven Berufsleben beim Bau der Nürnberger U-Bahn in leitender Verantwortung war, konnte seine ganze Erfahrung als Bauingenieur einbringen.

Insgesamt waren 16 Kubikmeter Beton einzubringen und zu verarbeiten. Das heißt pausenloses Schubkarren fahren. Aber Fronis sind ja kreative Leute und so hatten wir bald die effektivste Technologie entwickelt. Zwei Freunde laden, zwei fahren Schubkarre und zwei bringen Beton ein, verdichten und ziehen die Fläche ab. So war unser Bauprogramm Freitag Nachmittag erfolgreich abgeschlossen. Wie es nun schon langjährige Tradition ist, wurde die Bauwoche mit einem Fondueessen abgeschlossen.

Bei schönstem Bergwetter nutzten wir den Samstag noch zu einer Fahrt mit dem Dampfzug über die Furka und zurück. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern der Bauwoche als Gruppenführer für ihren Einsatz bedanken und würde mich freuen, wenn sie im nächstem Jahr wieder den Ruf an die Furka folgen.

Volker Kabisch

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