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Verein Furka-Bergstrecke
Sektion Nürnberg


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Bericht der Bauwoche 2004


Auch in diesem Jahr war die Sektion Nürnberg mit einer eigenen Baugruppe von 14 Teilnehmern in der 38.Bauwoche an der Furka. Unsere Gruppe konnte zum ersten mal im neuem Sozialgebäude in Realp übernachten, dessen Einrichtung durchweg positiv aufgenommen wurde. Am Sonntagabend wurde das anspruchsvolle Arbeitsprogramm für die Bauwoche mit Federico Rossi abgesprochen und die drei einzelnen Arbeitsgruppen gebildet. Dabei macht sich immer wieder positiv bemerkbar, dass der Kern unsere Gruppe schon seit Jahren zusammen ist, so dass einer zügigen Arbeitsaufnahme am Montag nichts entgegenstand.

Zu unserem Bauprogramm in dieser Woche gehörten das Verlegen eines neuen Abwasserrohres in der Station Tiefenbach für den Neubau der Toilettenanlage, vorbereitende Arbeiten zur Instandsetzung der Stützmauer unterhalb Tunnel III und Kleinunterhalt an Wassergräben und Gleisen zwischen Realp und Tiefenbach. Die einzelnen Baugruppen machten sich am Montag bei mäßigem Wetter auf dem Weg zu ihren Bauplätzen, während im Realp die nötigen Baumaterialen für den am Mittag verkehrenden Bauzug zusammengestellt wurden. Mit diesem Bauzug wurden dann auch die nötigen Arbeitsmittel, wie Bagger und Kompressor auf den einzelnen Bauplätzen verteilt. Die Gruppe, die mit den Schachtarbeiten für die Abwasserleitung in Tiefenbach beschäftigt war, hatte schon sehnsüchtig auf diese Geräte gewartet. Waren sie doch bei den ersten Handschachtungen auf schweren Boden und festen Fels gestoßen. Bis Donnerstag war dann das Abwasserrohr verlegt der Graben wieder verfüllt und der Bahnsteig wieder in Ordnung gebracht.

Weit schwieriger gestalteten sich die Arbeiten an der Stützmauer unterhalb Tunnel III. Hier sollten die durch die Furkareuss erfolgten Unterspülungen an der Stützmauer durch einen Stützpfeiler abgefangen werden. Um überhaupt erst einmal an dieser Stelle arbeiten zu können, wurde durch diese Arbeitsgruppe unter der Leitung von unserem Manfred eine Arbeitsplattform im Fluss fachmännisch aus Holz errichtet. Doch das Mauern des Stützpfeilers auf dem abschüssigen, felsigen Untergrund überstieg unsere fachlichen Fähigkeiten, so dass in Absprache mit Walter Willi diese Arbeiten eingestellt wurden, bis ein fachkundiger Mauerer am folgenden Samstag anwesend war. Diese Gruppe beschäftigte sich im Rest der Woche mit anderen Tätigkeiten aus dem laufenden Bauprogramm. Dazu gehörte z.B. der Einbau von Schwellenkappen in den Gleisbögen ober- und unterhalb der Steffenbachbrücke. Sie sollen verhindern, dass das Gleis weiter in Richtung Außenbogen wandert.

Auch die dritte Gruppe unter Leitung von unserem Peter konnte ihre Arbeiten beim Kleinunterhalt an Wassergräben und Gleisen zwischen Realp und Tiefenbach erfolgreich beenden. Gerade auch solche Arbeiten sind wichtig, um das Geschaffene zu erhalten. Ich möchte mich als Gruppenleiter bei allen Teilnehmern für ihren Einsatz bedanken und würde mich freuen wenn alle gesund und mit neuem Elan im Jahr 2005 wieder dabei sind.

Volker Kabisch

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