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Sektion Nürnberg


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Bericht der Bauwoche 2017


Bauwochenbericht Sektion Nürnberg,
37. Bauwoche vom 11.-16.09.2017

Der Winter hatte sich in diesem Jahr im Urserental zeitig mit ca 10 cm Neuschnee eingestellt, als die Nürnberger Gruppe von Fronis am Sonntag Nachmitttag in Realp eintraf.







Winter in Realp am 10.09.2017

Der Wetterbericht meldete auch für die bevorstehende Woche wechselhaftes und unbeständiges Wetter.
Am Montagmorgen gab uns Manfred Willi einen kurzen Überblick über die zurückliegende Betriebssaison und die bevorstehenden Aufgaben. Gemäss Bauprogramm erwarteten uns zahlreiche Aufgaben rund um das Thema Gleisbau. Zügig waren die Arbeitsgruppen gebildet und die nötigen Arbeitsmittel zusammengestellt. Da durch den Wintereinbruch die Furkapassstrasse noch gesperrt blieb, gab es nur den Schienenweg, um zu den einzelnen Arbeitsstellen zu gelangen. Und die Fahrt durch die herrliche Winterlandschaft bei nun strahlendem Sonnenschein war für uns eine weitere Motivation für die bevorstehende Bauwoche.
Für die erste kleinere Gruppe galt es, Schienenstösse zwischen Furka und Muttbach (im Scheiteltunnel) instand zu setzen bzw. zu korrigieren. Eine Aufgabe, die wohl auch in den nächsten Jahren regelmässig wiederholt werden muss. Unser Holger konnte als gelernter Gleisbauer dabei sein Fachwissen zusammen mit Federico anwenden um diese Arbeit fachgerecht zu erfüllen. Für die zweite, grössere, Gruppe führte der Weg mit dem Arbeitszug bis hinüber nach Oberwald, um dort die von der MGB übernommenen gebrauchten Schienen zu verladen. Auf dem Weg dorthin galt es in Gletsch noch Rangieraufgaben durchzuführen. Dabei klappte das Zusammenspiel von unserem Uwe S. als Rangierleiter und dem Lokführer Wädi, beides Eisenbahner, trotz Unterschiede in der Mundart, hervorragend. Am Montag Nachmitttag und am Dienstag Vormitttag wurden dann 24 Stück der 18 m langen Schienen auf zwei Flachwagen verladen. Am Nachmittag erfolgte die Beförderung zu der Gleisbaustelle oberhalb der Steinstafelbrücke und dort wurden sie für die im nächstem Jahr geplanten Gleisumbauarbeiten ausgelegt.
Im Depot Realp tauschte Holger mit Unterstüzung von Peter zwei alte Holzschwellen gegen neue aus. Anschliessend musste das Gleisbett noch gestopft werden.
Für Mittwoch bis zum Freitag stand dann die Demontage der alten Gleisjoche auf dem Programm. Dazu galt es zunächst 27 Stück der in der Nähe der Station Tiefenbach gelagerten 5m Gleisjoche nach Realp zu befördern und dort wieder zu entladen.
Dank der von unserer Gruppe klug ausgearbeiteten Arbeitsteilung bei der Demontage der alten Gleisjoche ging die Arbeit zügig voran, so dass bereits ab Freitag Nachmitttag nichts mehr davon übrig war. Unterbrochen wurden die Demontagearbeiten von der Anlieferung von 36 to Spritzbetontrockenmischung für den Scheiteltunnel. Da dieses in nur leicht isolierten Säcken verpackte Material besonders nässeempfindlich ist und gleichzeitig starker Regen einsetzte, galt es die Transportpaletten von den Lkw`s zügig auf die drei bereitgestellten Flachwagen zu verladen und mit Planen abzudecken. Unser Uwe konnte mit seiner Erfahrung als ausgebildeter Staplerfahrer diese Verladearbeiten zügig und fachmännisch ausführen. Abschliessend wurden noch die Abdeckplanen fest verzurrt und die drei Flachwagen zur Überführung mit den Regelzügen am nächsten Betriebswochenende nach Muttbach bereitgestellt.






Unsere Gruppe nach getaner Arbeit

Auch wenn das Mittagessen an den ersten beiden Tagen nur aus dem reichlichen Lunchpaket bestand, verwöhnte uns der Küchenchef, unterstützt durch Conny und Margit, in der Kantine Realp während der gesamten Bauwoche mit einer reichhaltigen, ausgewogenen und wohlschmeckenden Kost. Zum gemeinsamen, schon traditionellen geselligen Käsefondueessen kam die gesamte Gruppe frisch gestylt im Hotel Tiefenbach am Freitagabend wieder zusammen. Viele Gespräche über die zurückliegende Bauwoche machten an diesem Abschlussabend die Runde.

Als verantwortlicher Baugruppenleiter darf ich mich für die engagierte und unfallfreie Arbeit bei allen Fronis der Baugruppe Nürnberg bedanken und würde mich freuen, wenn ich alle wieder im Jahr 2018 zur nächsten Bauwoche an der Furka begrüssen könnte.

Volker Kabisch
(Präsident der Sektion Nürnberg)

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